Kleine und große Abenteuer

Die Sommerausgabe der Alblust macht viele Corona-konforme Freizeit-Vorschläge

REUTLINGEN. Sinkende Inzidenzwerte steigern die Lust, in der Freizeit und im Urlaub endlich wieder was erleben zu dürfen. Etliche Vorschläge dazu finden sich in der Sommerausgabe der Alblust. Dem Magazin liegt außerdem ein Extra-Heft bei, das die schönsten Biergärten auf der Schwäbischen Alb vorstellt.  
Sommer, Sonne, Biergarten: In diesen Zeiten freuen sich alle besonders darauf, endlich wieder unter freiem Himmel einkehren zu können. Die besten Adressen dafür finden sich im Extra-Heft, das der Ausgabe beiliegt. Es stellt die schönsten Biergärten auf der Schwäbischen Alb vor und gibt dazu Rad- und Wandertipps. So lässt sich die Einkehr gleich mit einem Ausflug verbinden.
In der Sommerausgabe geht es dieses Mal abenteuerlich zu.  Eines dieser Abenteuer heißt Muddy Älbler. Die schmutzigste Veranstaltung, die die Alb je gesehen hat, führt durch Staub und Schlammbäder. Ein weitläufiger Steinbruch bei Straßberg bietet dafür die atemberaubende Kulisse. Dort müssen die Läufer an Hindernissen klettern, robben, sich durchhangeln – und ihren Schweinehund überwinden.
Die Tour Albcrossing entlang der Traufkante zwischen Aalen und Tuttlingen kann mit ihren 7000 Höhenmetern Radler an ihre Grenzen bringen. Aber die Mühen werden belohnt mit spektakulären Ausblicken und besonderen Naturerlebnissen. Auch das lauschige Flüsschen Lauchert sollte man nicht unterschätzen. Es hat seine Tücken und sorgt bei Kanuten durchaus für Adrenalinkicks. Die gibt es auch in der Falkensteiner Höhle: Eine geführte Kletterpartie durch eiskaltes Wasser in ewiger Finsternis beschert Schrecksekunden, Schrammen und große Glückgefühle. Wer Hochgefühle erleben will, kann aber genauso in die Luft gehen und mit einem Heißluftballon über die Alb fahren.
Dabei muss es nicht immer die große Herausforderung sein, es gibt auch kleine Abenteuer zu entdecken. Wenn man den Alltag hinter sich lässt und einfach mal was Neues wagt. Sich der Theatergruppe „Compagnia Cocolores“ anschließt und mit ihr zwei Wochen über die Alb zieht. Oder wenn man mit einem Esel an der Hand wandert. Ein besonderes Erlebnis, das die Zachersmühle bei Adelberg, ein beliebtes Ausflugsziel, möglich macht.  
Außerdem stellt die Sommerausgabe eine Pilgerwanderung am Südrand der Alb vor, die zu Kunstschätzen, Klöstern und Aussichten bis in die Alpen führt. Im Blütenlabyrinth des Sulzburghofs hingegen verstellen meterhohe Hanfpflanzen und Sonnenblumen den Blick. Für den Irrgarten wurden nicht wie üblich Mais-, sondern Blühpflanzen gesät. Er liegt im Lenninger Tal, in herrlicher Landschaft unterhalb der Burg Teck.
Aus Liebe zu solchen Landschaften haben Martin und Martina Rath angefangen, Gemälde der Schwäbischen Alb zu sammeln. Ihre Motive reichen von der Schäfchen-Idylle bis zur Pop-Collage. Sie zeigen sie in ihrem Albmaler-Museum im Albgut in Münsingen. Nicht weit davon liegt in Buttenhausen die Gedenkstätte, die an Matthias Erzberger erinnert. Vor 100 Jahren wurde der Politiker von rechtsextremen Nationalisten erschossen. In seinem Geburtshaus können Besucher mehr über das Leben des mutigen Demokraten erfahren.
Passend zum Sommer gibt‘s außerdem köstliche Grillrezepte – und die Geschichte der besonderen Grills, die Kamado genannt werden: Juan Camerlingo stellt sie nach japanischem Vorbild in Handarbeit her und sie haben ihre Fans unter den Spitzenköchen.  Gegrillt wird auch bei der Heumilchwanderung auf dem Bauernhof Münch in Hochberg. Auf den Weiden, im Hof und im Stall gibt Familie Münch Einblicke in ihren Alltag und serviert dazu Gutes aus der Hofküche. Außerdem stellt die Sommerausgabe wieder einen empfehlenswerten Koch und sein Restaurant vor: Martin Bosch betreibt zusammen mit seiner Schwester das Hotel-Restaurant Linde in Heidenheim in vierter Generation.